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Später bereiste er mit
verschiedenen afrikaschen Gruppen Europa um seine traditionellen und
kulturellen Werte zu traduieren und zu vermitteln.
Der Griot ist in Afrika nicht nur
Sänger und Musiker, er ist gleichzeitig Geschichtenerzähler, der
Tradition, Ritual und wichtige Aspekte des Lebens an die Zuhörer
weitergibt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
Die Griots Westafrikas
gelten als die Kulturträger ihrer Stämme und Völker.
Jeder Machthaber eines Dorfes hat seinen eigenen Griot, der seine
Geschichte immer weitergibt, besingt, und ihn belobt.
Bakary Koné kennt all diese
traditionellen Lieder und Rhythmen, die gespielt, gesungen, getanzt
und mit diversen Instrumenten begleitet werden. So kann er sowohl auf
der Djembe solieren, als auch auf Doundounba Sangban und Kenkeni die
Bassbegleitung spielen.
Außerdem beherrscht er die
Kunst des Ballaphonspielens (afrikanisches Xylophon) und kennt alle
traditionellen und modernen Lieder dazu.
Da er in Abidjan
aufgewachsen ist, eine Großstadt, in der sich die Kulturen der
angrenzenden Länder mit der eigenen vermischen, hat er sich ein großes
musikalisches Spektrum erworben.
Er beherrscht somit auch die
Rhythmen und Lieder aus Mali, dem Senegal, Guinea usw. .
Mittlerweile lebt er in Stuttgart und spielt mit verschiedenen
afrikanischen Gruppen, die sich auf afrikanische Musik spezialisiert
haben, wie z. B. die Gruppe "Benkadi". |